Was ist HACCP?
Jeder, der ein Lebensmittelgeschäft, einen Produktionsbetrieb, ein Restaurant oder eine andere gastronomische Einrichtung betreibt, hat mit Sicherheit schon vom HACCP-System gehört. Dabei handelt es sich um eine gesetzliche Verpflichtung, deren Ziel es ist, Risiken für die Lebensmittelsicherheit vorzubeugen und diese zu beseitigen. Doch was gehört alles zum HACCP-System und wie funktioniert es?
Was bedeutet HACCP?
Die Abkürzung HACCP stammt aus dem Englischen und steht für „Hazard Analysis and Critical Control Points“, auf Deutsch „Gefahrenanalyse und kritische Kontrollpunkte“.
Das System dient der Gewährleistung der Lebensmittelsicherheit. Es legt verschiedene Tätigkeiten und Verfahren für die Herstellung, den Verkauf und den Umgang mit Lebensmitteln fest, die auf den geltenden Hygienevorschriften und der guten Herstellungspraxis basieren. Ziel ist es, sicherzustellen, dass das Endprodukt gesundheitlich unbedenklich ist.
Das HACCP-System wurde in den 1960er-Jahren für die NASA entwickelt und anschließend auch in Europa eingeführt. In der Slowakei ist seine Einhaltung seit dem 1. Januar 2000 verpflichtend.
Was ist das Ziel von HACCP?
Das Ziel dieses Systems besteht darin, Risiken im Zusammenhang mit der Herstellung, dem Vertrieb, der Zubereitung und der Lagerung von Lebensmitteln zu beseitigen.
Wo wird HACCP angewendet?
Das HACCP-System kommt in der gesamten Lebensmittelkette zum Einsatz – von der landwirtschaftlichen Primärproduktion und Herstellung bis hin zum Verkauf, zur Lagerung und zum Endverbrauch von Lebensmitteln.
Seine Einhaltung ist für alle Organisationen innerhalb der Lebensmittelkette gesetzlich vorgeschrieben. Dazu gehören Primärerzeuger, Lebensmittelhersteller, Transportunternehmen, Lieferanten und Subunternehmer sowie Betreiber von Lagerräumen, Hersteller von Maschinen, Reinigungsmitteln, Verpackungsmaterialien, Zusatzstoffen und anderen Bestandteilen. Selbstverständlich gilt dies auch für Lebensmittelhändler und gastronomische Betriebe – unabhängig von der Größe oder Rechtsform des Unternehmens.
Woraus besteht das HACCP-System?
Das System basiert auf der kontinuierlichen Kontrolle von Materialien, Bedingungen und einzelnen Prozessen. Im Rahmen des HACCP-Systems führt der Betreiber regelmäßige Kontrollen durch, um die hygienische und gesundheitliche Unbedenklichkeit der hergestellten und/oder angebotenen Lebensmittel zu gewährleisten.
Das HACCP-System dient insbesondere folgenden Zwecken:
- Identifizierung gefährlicher Rohstoffe und Lebensmittel im Hinblick auf lebensmittelbedingte Krankheitserreger und toxische Substanzen,
- Feststellung, ob Rohstoffe und Lebensmittel die Vermehrung von Mikroorganismen begünstigen können,
- Identifizierung möglicher Gefahrenquellen und Kontaminationsstellen,
- Bestimmung der Wahrscheinlichkeit, dass Mikroorganismen in Lebensmitteln während des Umgangs mit diesen überleben oder sich vermehren,
- Bewertung der Schwere des Risikos und seiner möglichen gesundheitlichen Auswirkungen.
Metallschränke und HACCP
Gemäß den geltenden Rechtsvorschriften muss ein Betrieb über eine ausreichende Anzahl getrennter Umkleideräume für Frauen und Männer sowie über getrennte Betriebs- und Lagerräume verfügen. Die Umkleideräume müssen mit geeigneten, einfach belüfteten Schränken ausgestattet sein. Ihre Anzahl muss der Zahl der Beschäftigten entsprechen. Gleichzeitig muss ausreichend Platz für die getrennte Aufbewahrung sauberer und benutzter Arbeitskleidung vorhanden sein.
Die Schränke von ABAmet erfüllen diese Anforderungen. Unsere Garderobenschränke mit Trennwand bieten eine praktische Lösung, wenn Sie Privat- und Arbeitskleidung innerhalb eines Schranks voneinander trennen möchten. Sie eignen sich daher ideal für Bereiche, in denen gemäß den Hygienevorschriften eine Trennung zwischen reinen und unreinen Umkleidebereichen erforderlich ist.
In den Schränken lässt sich Kleidung übersichtlich aufbewahren. Lüftungsöffnungen im oberen und unteren Bereich der Türen sorgen gleichzeitig für eine wirksame Luftzirkulation.